
Eine erfolgreiche Frau klappt zusammen. Ihr Körper zieht die Notbremse, nichts geht mehr. Die Diagnose: Burnout. In einer Klinik im Allgäu beginnt sie, einen “Brief an mein Leben” zu schreiben. “Ich war fünfzehn Jahre um die Welt gereist, hatte gearbeitet, geredet, geschrieben, akquiriert, repräsentiert, bis der Arzt kam. Im Wortsinne. Ich habe keine Grenzen gesetzt, mir selbst nicht und auch nicht meiner Umwelt, die zuweilen viel verlangt, mich ausgesaugt hat wie ein Blutegel seinen Wirt. Und das meiste von dem, was ich gemacht habe, hat mir tatsächlich Freude gemacht … Aber ich habe in alldem nicht die aristotelische Mitte finden können zwischen dem ‘Zuviel’ und dem ‘Zuwenig’. Nun war ich plötzlich stillgelegt, wiederum im Wortsinne …”
Burnout ist dabei, die Volkskrankheit der modernen “Leistungsgesellschaft” zu werden. Kein Wunder, dass mittlerweile bereits von der Schule überforderte Jugendliche Symptome dieses psychosomatischen Erschöpfungssyndroms zeigen. So auch Miriam Meckel, ihres Zeichens Lebensgefährtin der TV-Moderatorin Anne Will und Kommunikationswissenschaftlerin. Ihre berufliche Hyperaktivität hat der 42jährigen fast das Leben gekostet…
Die Zwangspause nutzte Meckel über ihren Burnout dieses Buch zu schreiben. Dabei gibt sie sich in ihrem Buch durchaus glaubhaft nachdenklich, selbstkritisch, zerknirscht und geläutert. Sie thematisiert die fortschreibende Flexibilisierung und Ruhelosigkeit des modernen Lebens, bei der sich der Mensch immer mehr überfordert fühlt. „Menschen funktionieren nicht. Sie leben. Und von Zeit zu Zeit gibt es Dinge, die uns zeigen, dass das Leben endlich ist. Wir bemerken dann, dass es sich lohnt, Ausnahmen und Abstriche zu machen…”
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Nach außen hin ist Ashaya Aleine die perfekte Mediale: kühl, gelassen und emotionslos. Aber innerlich sind ihre Gefühle in Aufruhr. Sie wurde von ihrem Sohn getrennt und soll nun ein Hirnimplantat entwickeln, mit dem die Medialen versklavt werden können. Krampfhaft versucht sie zu Entkommen. Als ihr schließlich die Flucht gelingt, läuft sie dem Werleoparden Dorian direkt in die Arme. Dessen Schwester wurde einst von einem Medialen getötet, und seitdem hat er Rache geschworen. Doch seine aufkeimenden Gefühle für Ashaya bringen seinen Entschluss ins Wanken.
Die Autorin Nalini Singh wurde auf den Fidschi-Inseln geboren und ist in Neuseeland aufgewachsen. Nach verschiedenen Tätigkeiten, unter anderem als Rechtsanwältin und Englischlehrerin, begann sie 2003 eine Karriere als Autorin von Liebesromanen. Die “Gestaltwandler-Serie” zu der auch “Gefangener der Sinne” zählt, ist ihr erster Ausflug in das Fantasy-Romance Genre.
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„Wir waren als Paar in die Klinik gekommen und verließen sie als Familie.“, schreibt Michael Mittermeier. Mittermeier – the next Generation sozusagen. Lilly heißt das neue Erdenkind. Mit ihrem Töchterchen ziehen Papa Michael und Mama Gudrun ins getraute Heim ein. In über 40 Episoden erzählt der aus dem Fernsehen bekannte Komiker offen und witzig darüber, wie es dem Paar vor und nach der Geburt des Schreihalses ergeht – vom Kreißsaal-Check bis zum Hebammen-Casting, vom kindlichen Käseschmiere-Outfit und Zweizahn-Lächeln bis zum mütterlichen Milcheinschuss und Baby Blues. Wenn der werdende Papa eine neue und unbekannte Welt betritt, bricht immer wieder seine Liebe zur Film- und Fernsehwelt durch.
„No kids – no trust.“ Michael Mittermeier macht deutlich, wie sehr Kinderlose einerseits und Eltern andererseits auf verschiedenen Planeten leben. Denn während für Mamas und Papas Sabber-Attacken und Shit-Checks trockener Alltag sind, jagt es Singles wie werdenden Eltern bei vollgeschlatzten Schultern und verschissenen Windeln kalte Schauder über den Rücken. Doch keine Angst: Alle amüsieren sich, wenn der Comedian ellenlange Einkaufslisten abarbeitet, Hungerattacken seiner Frau überlebt oder erklärt, warum man eine Schwangere nicht betrügen kann. Passend dazu folgender Tipp von Meister Mittermeier an kinderlose Männer: „Du bist reif, Vater zu werden, wenn Du Frauen erst auf den Bauch und dann auf die Brüste schaust.“
Michl ist nicht nur ein verrückter Spaßvogel, sondern auch ein toller Papa. Im Logbuch seines Familien-Raumschiffs hält der Komiker aus eigener Erfahrung und tiefstem Herzen fest: „Ein Kind zu bekommen, das ist das letzte große Abenteuer der Menschheit.“ Und kein anderes Buch bereitet auf diese unendlichen Weiten unterhaltsamer vor als Achtung Baby!.
– Herwig Slezak
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Dieser neue 1310 Seiten lange Roman des englischen Bestseller Autors Ken Follett ist die Fortsetzung zu “Die Säulen der Erde” und spielt in England im Jahre 1327: Es ist der Tag nach Allerheiligen. In der Stadt Kingsbridge trifft sich im Schatten der Kathedrale das Volk. Vier Kinder flüchten vor dem Trubel in den nahe gelegenen Wald. Merthin, ein Nachfahre von Jack Builder, dem Erbauer der Kathedrale, hat dessen Genie und rebellische Natur geerbt. Sein starker Bruder Ralph strebt den Aufstieg in die Ritterschaft an. Caris, Tochter eines Wollhändlers, hat den Traum, Arzt zu werden. Gwenda, Kind eines Taglöhners, will nur ihrer Liebe folgen. Und da ist noch Godwyn, Caris’ Vetter, ein junger Mönch, der entschlossen ist, Prior von Kingsbridge zu werden. Koste es, was es wolle. Im Wald werden sie Zeugen eines Kampfes und eines tödlichen Geheimnisses….
Ein Roman voller Ehrgeiz und Liebe, Stolz und Rache, Pest und Krieg der den Menschen das Liebste nimmt. Glück und Unglück werden sie begleiten. Doch sie werden die Hoffnung niemals aufgeben. Und immer wird der Schwur sie verfolgen, den sie an jenem schicksalhaften Tage leisteten.
Das Buch erscheint am 15.01.2010 im Verlag Lübbe und ist bereits jetzt vorbestellbar.
Rezension von Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de:
Die Fortsetzung vom Bestseller “Die Säulen der Erde”. Ken Follett breitet einen Geschichtsteppich aus, der einen 1300-Seiten lang in den Bann zieht. So vielfältig und breit gefächert erzählt. Ein episches, magisches, historisches Meisterwerk!